Skripte reisen zwischen Menschen: der Presenter schickt den Entwurf dem Kollegen, der Marketingtext geht an den Gründer, der ihn lesen wird, die Lehrkraft gibt die Stunde an die Vertretung weiter, die sie aufnimmt. Die üblichen Kanäle — Chat-Screenshots, Mail-Anhänge, „ich paste es im Call“ — verlieren Formatierung, Versionen und Zeit.
Teilen in NanoPrompter ist ein Link: passwortgeschützt, läuft nach 24 Stunden automatisch ab, auf jedem Gerät lesbar. Diese Seite erklärt die Nutzung und das Datenschutzmodell dahinter.
So funktioniert es
- Im Editor „Teilen“ wählen. Passwort festlegen — etwas, das du über einen anderen Kanal schickst als den Link (Link per Nachricht, Passwort am Telefon sagen).
- Link senden. Der Empfänger öffnet ihn in jedem Browser, tippt das Passwort und liest das Skript mit intakter Formatierung: Fettungen, Farben, Zeilenumbrüche.
- Aufräumen vergessen. Die geteilte Kopie löscht sich nach 24 Stunden selbst. Kein Archiv, kein Versionschaos, kein „welcher Anhang ist der finale“.
Warum ein Passwort UND ein Ablauf
Die zwei Mechanismen schützen vor verschiedenen Fehlern. Das Passwort schützt den Link selbst — versehentlich weitergeleitet, erraten, im falschen Chat eingefügt. Der Ablauf schützt vor Anhäufung: Nichts Nützliches bleibt auf einem Server, nachdem der Moment der Zusammenarbeit vorbei ist.
Für besonders sensibles Material lautet der ehrliche Rat, jedes geteilte Skript wie eine Postkarte zu behandeln, die sich selbst schreddert: praktisch, gegen beiläufiges Schauen geschützt, kein Staatsgeheimnis-Kanal. Für praktisch jede echte Nutzung — Skripte, Ablaufpläne, Unterrichtsentwürfe, Ankündigungstexte — ist die Kombination genau richtig dimensioniert.
Was Empfänger können und was nicht
Empfänger öffnen den Link auf Handy, Tablet oder Computer, geben das Passwort ein und sehen das Skript. Von dort können sie es am Bildschirm lesen, in ihrer eigenen Teleprompter-Session nutzen oder den Text in ihren eigenen Editor kopieren. Zugriff auf sonst nichts von dir bekommen sie nicht — deine anderen Skripte bleiben in deinem Browser, von einem geteilten Link aus unerreichbar.
Wo Teams es nutzen
- Aufnahmen zu zweit: der Ablaufplan geht an den zweiten Presenter; beide lesen dieselben Zeilen. Siehe Podcast-Workflows.
- Delegierte Aufnahme: du hast es geschrieben, jemand anderes nimmt auf — ein Kollege, ein Kunde, eine Vertretungskraft (Lehrkräfte).
- Abnahme vor dem Dreh: das Skript an die genehmigende Person; sie liest es, wie es scrollen wird, nicht als Dokument.
- Mehrsprachige Teams: dasselbe Skript, geteilt mit dem Presenter jeder Sprache, je ein Link. Die Oberfläche spricht 9 Sprachen.
Grenzen, ehrlich
Der Link aktualisiert sich nicht live — wenn du das Skript bearbeitest, teile erneut, um die neue Version zu schicken. Und Teilen synchronisiert keine Geräte: deine Skripte leben im Speicher deines Browsers, „auf dem Tablet weitermachen“ heißt also, mit dir selbst teilen (ein legitimer Trick: ein Passwort, das du kennst, 24 Stunden reichen, und es löscht sich selbst).
Schick das nächste Skript als Link
Schreib es im Editor, klick Teilen, setz ein Passwort, schick den Link. Der Kollege liest es in seinem Browser — und morgen ist nichts zum Aufräumen übrig.